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28. Februar 2016 - Grünkohlessen im "Bella Vita" - weitere Infos auf der Nachrichten Seite

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Saisonabschluss der Herren 50

Die „neue Herren 50“ zeichnet die alte Konstanz aus: Betonklasse – aber in der dritten Halbzeit unschlagbar ;-) Man war mit 1:3 Punkten durchwachsen in die Saison gestartet. Und da der auf dem Papier voluminös scheinende Kader tatsächlich jedoch immer weiter schrumpfte, griff man zum allerletzten Strohhalm: Mich ?
Ich konnte die in mich gesetzten Hoffnungen jedoch sofort zerstören und leistete gegen die Jungs aus Kisdorf nichts: 0:1! Besser machten es Jörg und Bernd, die jeweils in zwei Sätze gewannen. Tanno begann stark, musste sich dann aber im Match-Tie-Break geschlagen geben. Ich erhielt meine gerechte Strafe und wurde hinter den Fotoapparat verbannt, aber auch Holger Müller konnte Tanno nicht zum Doppel-Sieg verhelfen. Zum Glück war auf unsere Spitzenspieler Verlass – jedoch auch erst mit 10:7 im Match-Tie-Break. Aber egal: Immerhin 3:3!
Im letzten Punktspiel kam der Tennisverein Horst zu uns – zu nachtschlafener Zeit von 9:00 Uhr am Sonntag !!!!!!!! Aber eigentlich war es auch wieder besser, da an dem Tag das internationale Jugendturnier mit dem „Sign In“ beginnen sollte. Und die kleinen Tennis-Cracks sollten uns lieber nicht zu Gesicht bekommen….. Für Jörg war es wohl doch zu früh, denn er musste sich geschlagen geben. Bern hingegen liebt diese unmenschlichen Zeiten, war wohl noch beschwingt vom Schlager-Move des Vortages und gewann sein Einzel. Match-Tie-Breaker Tanno musste wieder unbedingt in die Verlängerung – und zwar wie! Als wir uns schon überlegten, wie wir wohl den Platz beleuchten können, machte er doch noch den Sack zu: Mit 16:14!
Und dann geschah das schier unfassbare – Looser Boller errang seinen historischen Sieg – das allererste Mal! Noch ganz in Trance, konnte er sogar mit Tanno das Doppel gewinnen – und das ohne Verlängerung ;-) Selbst Jörg war jetzt wach geworden und schaffte mit Bernd zusammen den zweiten Doppel-Sieg. Also 5:1 gewonnen! Das musste gefeiert werden – wie gesagt – die dritte Halbzeit. Und die endete irgendwann ziemlich spät bei Dirk, den wir genötigt hatten, direkt aus dem Urlaub nach 10-stündiger Autofahrt noch bei Toni zu uns zu stoßen. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf, über den wir tunlichst den Mantel des Schweigens hüllen wollen. Ein großer Dank geht an die Spielerfrauen und dem langzeitverletzten Andreas, die uns in guten wie in schlechten Zeiten als Fans die Treue hielten.
Jörn Boller

Piwik